Aphten sind eine schmerzhafte Angelegenheit.

Da ich leider auch von Zeit zu Zeit unter diesen kleinen Plagegeistern leide, möchte ich euch hier meine Erfahrungen mit verschiedenen Medikamenten zur Behandlung eiiner Aphte vorstellen.

Hier mal meine Vorgehensweise bei Aphten:

 

Fall 1: Eine Aphte deren Entstehung man bemerkt

Wenn ich die Aphte erwische, solange sie noch klein ist, reagiere ich sofort mit Oralmedic oder Albothyl. Mit etwas Glück, merkt man dann von der Aphte niemehr irgendwas und es hat sich damit auch schon erledigt. Falls die Wirkung bereits nachlässt, bevor die Aphte komplett abgeheilt ist, verwende ich Propolis-Tinktur um die restlichen 1-2 Tage bis die Aphte abgeheilt ist zu überbrücken.

 

Fall 2: Aphten die schon etwas älter und größer sind

Solange die Aphte richtig „blüht“ verwende ich 2x am Tag Albothyl, damit wird das ganze meistens einigermaßen erträglich. Sobald die Aphte nur noch wenig schmerzt, wechsle ich auf die deutlich sanftere Propolis-Tinktur

 

Wichtiger Hinweis:
Alle hier mit Medikamenten beschriebenen Erfahrungen sind MEINE persönlichen Erfahrungen. Ich bin kein Arzt oder Apotheker! 
Wenn sie eine medizinische Beratung benötigen, gehen Sie zu einem Arzt oder Apotheker.

 

 

 

Weiterhe Informationen zu Aphten

Aphten sind kleine, schmerzhafte Entzündungen an der Mundschleimhaut, auf der Zunge oder dem Zahnfleisch.
Je nach Größe und Lage einer Aphte, können diese kleinen Entzündungen im Mund mitunter sehr schmerzhaft sein.

Woher kommen Aphten?

Bis heute kennt man die genaue Ursache von Aphten nicht. Vermutet wird, dass sie ähnlich wie z.B. Herpes auch in Zusammenhang mit psychischen Belastungen wie etwa Stress stehen. Aber auch Erkrankungen des Immunsystems können Aphten begünstigen. Das merkt man insbesondere daran, dass manche Menschen Aphten vor allem im Zuge einer Erkältung bekommen. Auffällig ist auch, dass Aphten familiär gehäuft auftreten können.

Zum Teil sind Aphten auch Begleiterkrankungen von z.B. Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen wie etwa Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. Anhang dieses Beispiels sieht man, dass die Ursachen auch vielschichtiger sein können. Patienten mit CED nehmen manchmal immunsuppressive Medikamente ein. Dadurch wird das Immunsystem gehemmt und die Bildung von Aphten kann sich dadurch verstärken. Es ist aber auch so, dass CED Patienten gelegentlich an Vitamin B12 Mangel leiden, weshalb auch ein Mangel an Vitamin B12 als Ursache für Aphten in Betracht kommt. Weiter geht es mit der bakteriellen Besiedelung des Darms, auch hiermit haben CED Patienten häufig zu kämpfen und in manchen Quellen wird daher auch eien bakterielle Fehlbesiedelung des Darms als möglich Ursache gesprochen.

Auch ein Punkt, der immer wieder als mögliche Ursache von Aphten genannt wird ist das in manchen Zahnpasten enthaltene Natriumlaurysulfat (SLS). Und natürlich kommen auch bestimmte Zusatzstoffe in Lebensmitteln, genauso wie etwaige Allergien in Betracht. Zusammengefasst: Es gibt vermutlich nicht eine einzelne, klare Ursache. Sondern mehrere Umstände, die zusammenkommen.

2 Arten von Aphten

Es gibt 2 Arten von Aphten. Die mit Abstand häufigste Form sind die sogenannten Minor-Aphten welche die Schleimhaut eher oberflächlich beschädigen und einen Durchmesser kleiner als 1cm haben. Diese Art der Aphten kann man mit frei verkäuflichen Mitteln aus der Apotheke einigermaßen gut behandeln, und die Behandlung dieser typischen Aphten ist auch Gegenstand dieser Webseite. Die Major-Aphten, die zweite Form der Aphten sind sehr selten. Gott sei Dank. Diese Aphten können bis zu 3cm im Durchmesser erreichen, treten öfter in größeren Mengen auf und die Abheilung kann Wochen dauern.

Was hilft gegen Aphten?

Es gibt zahlreiche Mittelchen die gegen Aphten helfen sollen. So ziemlich alles, was man in einer Apotheke kaufen kann habe ich selber ausprobiert. Grundsätzlich lässt sich sagen, "viel hilft viel". Mittel welche die Aphten verätzen schmerzen beim Auftragen stark, haben aber meiner Erfahrung nach die längste Wirkung. Klassische Mundspülungen und einfache Hausmittel verschaffen Linderung, aber eher in sehr überschaubarem Ausmaß. Meine persönlichen Top 3 gegen Aphten.

 

 

Aften auf der Zunge

Besonders unangenehm sind Aften wenn sie auf der Zunge auftreten. Während man bei einer Aphte die sich auf der Mundschleimhaut zeigt beim Essen noch versuchen kann in "der anderen Ecke" des Mund zu kauen, hilft uns dieser Trick bei Aften auf der Zunge leider nicht viel weiter. Egal wo sich etwas im Mund befindet, man kann kaum vermeiden, dass es mit der Zunge in Kontakt kommt. Hinzu kommt, dass die Zunge durchaus sensibel ist, weswegen ich davon abrate hier zu schwere Geschützen aufzufahren, mit denen die Aften veräzt werden. So schmerzhaft und unangenehm es auch sein mag, hier ist man mit Hausmitteln auf der sicheren Seite. Erfahrungsgemäß helfen die zwar nicht so gut gegen Aften, aber sie sind auch wesentlich milder als Medikamente die stattdessen auf das Verätzen von Aften setzen.

Afte auf der Mundschleimhaut

Die typische Stelle an der ein Aphte auftritt ist die Mundschleimhaut. Auch hier verursacht sie Schmerzen und stört beim Essen, aber wir können Sie hier richitg behandeln. Sobald man eine Aphte auf der Mundschleimhaut mit Albothyl oder Oralmedic verätzt lässt der Schmerz zumindest für eine gewisse Zeit rasch nach und wir können mit etwas Glück trotz einer Aphte auch mal ohne Schmerzen eine Mahlzeit zu uns nehmen.

 

Wie wirds geschrieben? Aphte oder doch ganz einfach Afte vielleicht aber auch Aphthen?


Die Aften quälen uns nicht nur auf der Zunge, der Mundschleimahut oder auf dem Zahnfleisch. Das Wort an sich, ist irgendwie auch eine echter Zungenbrecher.
Man findet alle 3 Schreibweisen, also "Aphten" , "Aften" und "Aphthen".
Was sagt der Duden? Laut dem Wörterbuch ist die korrekte Schreibweise Aphthe.
Das Wort Aphthen hat seinen Ursprung im lateinischen bzw. griechischen.
Es wird also regulär tatsächlich mit dem zweiten h hinter dem t geschrieben Apht-hen.

Soweit der Duden, aber was sagt Goolge zu unseren kleinen, geschwürartigen Entzündungen am Zahnfleich oder auf der Zunge?
Hier die Auflösung.
Beim Suchwort "Afte" liefert Google: 8.130.000 Ergebnisse
Gibt man stattdessen "Aphte" ein schrumpft das Ergebnis auf: 200.000 Treffer
Interessant wird es dann aber vor allem wenn man die eigentlich korrekte Schreibart, nämlich "Aphthe" eingibt.
Zunächst einmal wird dann vorgeschlagen, man solle doch stattdessen besser nach Aphthe suchen.
Warum das so ist, wird deutlich wenn man sich dennoch den Begriff "Aphthen" auswerten lässt.
"Lächerliche" 31.500 Treffer werden dann angezeigt. Merke, die deutsche Rechtsschreibung geht auf dem Zahnfleisch.